Huldvoll schreitet Königin Juliane die Reihen der Görsrother Sänger ab, die mit ihrer Goldmedaille ausgezeichnet wurden und hält in Holländisch ihre Lobrede. Die Kirchenglocken läuten und die „Goldjungs“ werden von ihren Frauen mit Bannern jubelnd begrüßt.
Das ist eine Szene von vielen, mit der der Chor Farbenklang 150 Jahre Vereinsgeschichte Revue passieren ließ. Die holländische Königin war Sängerin Korri Lohr, die mit ihren holländischen Wurzeln prädestiniert für diese königliche Rolle war.
Die Goldmedaille bekam der Männerchor tatsächlich im Jahr 1970 und dies spielte in der vierten von sechs Epochen, in die wir die Vereinsgeschichte aufteilten.
Mehrere amüsante Szenen spielten sich im fiktiven „Vereinsheim“ auf der Bühne ab. Es wurde gewischt und geräumt und in alten Kisten fanden sich die wunderlichsten Dinge aus der langen Geschichte des Vereins. Neben der „original“ Gründungsurkunde von 1875 und dem Programm des ersten Konzertes „zur Kirmes im Wirtshaus Kaiser“ auch ein goldenes Teeservice, aus dessen Tässchen bestimmt nicht nur Tee, sondern sicher auch „Dauborner“ getrunken wurde. Auch Tränen der Verzweiflung über misslungene Töne konnte man damit auffangen. Und – gab’s da nicht mal so ein Lied, irgendwas mit „Tee und Kuchen?“ fragten sich die Darsteller, alles Sängerinnen und Sänger des Chores. Und dann sang der Chor „In einer kleinen Konditorei“ und als i-Tüpfelchen wurde das Lied von einem Tango tanzenden Paar eingeleitet. Während dieser zweiten Epoche befanden wir uns auch in den goldenen Zwanzigern, so dass ein Charleston perfekt passte. Aufgeführt wurde er – sowie später noch ein Hiphop – von Tänzerinnen der Tanzschule „Tanzpalast“, Inh. Marie Erat. Toll!
Huldvoll schreitet Königin Juliane die Reihen der Görsrother Sänger ab, die mit ihrer Goldmedaille ausgezeichnet wurden und hält in Holländisch ihre Lobrede. Die Kirchenglocken läuten und die „Goldjungs“ werden von ihren Frauen mit Bannern jubelnd begrüßt.
Das ist eine Szene von vielen, mit der der Chor Farbenklang 150 Jahre Vereinsgeschichte Revue passieren ließ. Die holländische Königin war Sängerin Korri Lohr, die mit ihren holländischen Wurzeln prädestiniert für diese königliche Rolle war.
Die Goldmedaille bekam der Männerchor tatsächlich im Jahr 1970 und dies spielte in der vierten von sechs Epochen, in die wir die Vereinsgeschichte aufteilten.
Mehrere amüsante Szenen spielten sich im fiktiven „Vereinsheim“ auf der Bühne ab. Es wurde gewischt und geräumt und in alten Kisten fanden sich die wunderlichsten Dinge aus der langen Geschichte des Vereins. Neben der „original“ Gründungsurkunde von 1875 und dem Programm des ersten Konzertes „zur Kirmes im Wirtshaus Kaiser“ auch ein goldenes Teeservice, aus dessen Tässchen bestimmt nicht nur Tee, sondern sicher auch „Dauborner“ getrunken wurde. Auch Tränen der Verzweiflung über misslungene Töne konnte man damit auffangen. Und – gab’s da nicht mal so ein Lied, irgendwas mit „Tee und Kuchen?“ fragten sich die Darsteller, alles Sängerinnen und Sänger des Chores. Und dann sang der Chor „In einer kleinen Konditorei“ und als i-Tüpfelchen wurde das Lied von einem Tango tanzenden Paar eingeleitet. Während dieser zweiten Epoche befanden wir uns auch in den goldenen Zwanzigern, so dass ein Charleston perfekt passte. Aufgeführt wurde er – sowie später noch ein Hiphop – von Tänzerinnen der Tanzschule „Tanzpalast“, Inh. Marie Erat. Toll!
Gesang, Tanz, Schauspiel - eine abwechslungsreiche Show.
Der aus einer Kiste hervorgekramte, überdimensionale Sparstrumpf war gestrickt aus Wollresten von Opas Pulli. So wie es in den armen Kriegszeiten üblich war. Dieser Strumpf aus der dritten Epoche 1934-1959 barg außer der „Pfeife von Klaus seinem Opa“, die ihren Duft dort hinterlassen hatte, auch amerikanische Chorpartituren. Angeblich wurden die Songs 1945 im französischen Restaurant Cormenier im Luftkurort Görsroth gesungen und hier nun vom Farbenklang dem amüsierten Publikum vorgetragen.
Fantasie und Wahrheit machten die Dorf- und Vereinsgeschichte zu einem lebendigen Theaterspiel. Für zeitliche Orientierung sorgte als Moderator Christof Königstein, der den Geschichten jeweils Ereignisse der Weltgeschichte unterhaltsam und kurzweilig nebenan stellte und uns professionell dramaturgisch beriet.
Da hier ein Chor Jubiläum feierte, wurde natürlich auch viel gesungen, zu jeder Epoche die passenden Lieder, vom urväterlichen „Lindenbaum“ bis hin zu Max Giesingers „Legenden“. Die 200 Besucher waren begeistert vom Repertoire und vom Gesang des gemischten Chores. Seit seiner Gründung wird er von Michael Knopke geleitet, der auch an dem Abend mit exakten Dirigat und viel Engagement alles aus den Sängern herausholte; professionell begleitet von Pianist Oliver Seiler!
Für die perfekte Technik sorgte Felix Bücher mit seinem Team. Danke!
Über ein Jahr hat unser Team „Vereinsheim“ diesen Abend vorbereitet. Es hat sich gelohnt! Mit viel Kreativität, Spaß und Freude am Proben und am Spiel und unter Mitwirkung aller Chormitglieder ist eine tolle Revue entstanden.
Ein großer Dank den Helfern in der Küche, an der Theke, beim Auf- und Abbau, allen voran der FFW! Nur so war das Wochenende zu schaffen.
Natürlich feiert man ein Jubiläum nicht nur mit einer großen Show, die am Samstagabend außergewöhnlich gut beim Publikum ankam, sondern auch mit Gästen und Freunden. Deshalb gingen wir am zweiten Tag unseres Jubiläumswochenendes, am Sonntag, 26.10.2025 in eine weitere Runde Feierlichkeiten. Ab 11:00 Uhr waren befreundete Chöre, Ehrengäste und alle Freunde des Vereins und des Chorgesangs zu einer Matinee mit Chören ins DGH Görsroth eingeladen.
An diesem Tag wollten wir neben 150 Jahre Sängervereinigung vor allem unser „kleines“ Jubiläum feiern – 10 Jahre Farbenklang und 10 Jahre Michael Knopke als Dirigent des Farbenklang.
Wir freuten uns über den Besuch von Landrat Sandro Zehner, der eine Mut machende Rede zum Thema Ehrenamt, Verein und Chöre hielt und uns mit einem sogenannten „Flachgeschenk“ überraschte. Auch Claus-Peter Blaschke, der Präsident des hessischen Sängerbundes hielt eine ambitionierte, teils politische Rede, in der er u. a. daran erinnerte, dass es nicht immer selbstverständlich war, was gesungen werden darf und dass es allen Anwesenden ein Anliegen sein sollte, dass sich solches Gedankengut nicht wieder unter uns verbreitet. Er überreichte der ersten Vorsitzenden Jasmin Wesolowski als Geschenk zu unserem Jubiläum einen Gutschein für den Kauf neuer Noten unserer Wahl.
Ansonsten war dieser Tag hauptsächlich dem Chorgesang gewidmet. Das unterstrichen auch die humoristischen Beiträge unserer Sängerin Ute Meyer zum Thema „Chorprobe und Chorleiter“, die zwischen den Auftritten der Chöre die Zuhörer zum Schmunzeln brachte.
Canta Miss, der Frauenchor des Canta Wehen e. V., der Männerchor und der Frauenchor „LaChörchen“ des MGV 1863 Laufenselden e.V., der Männerchor und der gemischte Chor „Doppelterz“ der Concordia Niederbrechen 1902 e.V., die „United Voices“ des GV Concordia Wambach 1890 e.V. sowie der gemischte Chor des GV Eintracht Strinz Trinitatis 1864 e.V. und natürlich wir selbst mit unserem „Farbenklang“ machten mit einem abwechslungsreichen Repertoire den Tag zu einem schönen Erlebnis.
Bei vier der genannten Chöre stand Michael Knopke als Chorleiter und Pianist vor den Sängerinnen und Sängern. Da er unseren Farbenklang vom ersten Tag an leitet, war es heute an der Zeit, ihm eine große Laudatio zukommen zu lassen. Jasmin Wesolowski überreichte ihm ein Geschenk unseres Chores und lobte sein unermüdliches Engagement, sein Geschick, uns die Lieder oft schon in der ersten Übungsstunde ein Stück weit beizubringen, seine Geduld bei falschen Tönen und Einsätzen und nicht zuletzt seine freundschaftliches Verhältnis zu unserem Chor. Es macht immer wieder sehr viel Spaß, an seinen Chorproben teilzunehmen. Und daran hat er als professioneller Chorleiter einen großen Anteil.
Zum Schluss sangen wir zwei Lieder gemeinsam mit dem Niederbrechener Chor „Doppelterz“, der ebenfalls von Michael Knopke geleitet wird, bevor Jasmin Wesolowski die Gäste verabschiedete.
Damit unsere Gäste nicht hungrig und durstig singen oder nach Hause gehen mussten, gab es eine große Getränkeauswahl, Gulaschsuppe, Gemüsekuchen, Würstchen und ein tolles Kuchenbuffet.
Einen riesengroßen Dank sagen wir auch für diesen Tag wieder an die Helfer in der Küche, an der Theke, beim Auf- und Abbau! Ohne euch wär’s nicht gegangen!
Wenn Du mitmachen willst, komm mittwochs um 19:45 Uhr einfach mal zu unseren Chorproben ins DGH Kesselbach. Unverbindlich, zwanglos, locker – ausprobieren und mitsingen!